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Präses Manfred RekowskiDen Anfang macht Manfred Rekowski, Präses der rheinischen Kirche. Er, selbst Spätaussiedler aus Masuren, erzählt in einer Multi-Media-Geschichte, wie der Anfang in der Fremde für ihn war: Videobeitrag abspielen

7 Kommentare

  1. Ruth Gantschow sagt

    Im Rahmen der Menschlichkeit sind alle bisher angebotenen Hilfen richtig und gut. Vieles wird zusätzlich noch notwendig werden. Persönlich habe ich große Schwierigkeiten trotz Migrationsgeschichte der Eltern mich auf diese neuen Mitmenschen einzulassen. Unsere traumatisierte Mutter erhielt keine Hilfen und dementsprechend haben wir Kinder unser „Päckchen“ mitbekommen. Dann muss ich leider auch feststelllen, dass die „Einheimischen“ den Zugewanderten nicht positiv begegnet sind. Ich wünsche mir, dass die großen Welle der Hilfsbereitschaft anhält. Meine Hilfe ist nur materieller Natur.

  2. Tobias von Boehn sagt

    Sonntag, 13. September: Gottesdienst.
    Am Anfang „Flüchtlingsbilder“ und die Einladung zum Perspektivwechsel:
    Wir sagen: Die sind nicht von hier! Aber wer darf das eigentlich sagen?
    Ab wann darf man das sagen? Und: Wer legt das eigentlich fest?
    Streng genommen sind die allermeisten von uns Flüchtlinge.
    Ich gebe zu: Für manche liegt es schon 1500 Jahre zurück.
    Es lohnt sich zu fragen: Wo kommst Du eigentlich her?
    Und weil es sich lohnt, probieren wir es hier am Anfang gleich aus.
    Und wir begrüßen uns gegenseitig.
    Alles redet durcheinander und wir sind voll im Thema.

  3. Joachim Deterding sagt

    Vielen Dank für diese hervorragende Aktion!
    Zwei Dinge sind mir dabei besonders wichtig: Sie entspricht unserer Grundüberzeugung, dass uns in den Menschen, die da zu uns fliehen, Gott selbst entgegen kommt. Und sie hilft uns vor Ort in den Gemeinden und Kirchenkreisen, die Relevanz unseres Glaubens für die Gestaltung des Lebens erfahrbar zu machen.
    Ein großes Lob aus Oberhausen!!

  4. Michael Diezun sagt

    Gut, dass die EKiR nicht darauf gewartet hat, dass ein Haus mit Flüchtlingen brennt, um dann mahnend den Zeigefinger zu heben. Wir sind in der Lage positiv zu gestalten. Mit Gott im eigenen Leben zu rechnen gibt die Power ein besseres Leben zu führen: ein gerechteres und solidarischeres – eins, das Katastrophen aushält.
    In Deutschland klingt das vielleicht nach „großen Worten“, hier in Südafrika balancieren wir die ganze Zeit am Abgrund. Wir spüren , dass wir alles in die Waagschale werfen müssen, unseren Glauben, jede gute Idee, damit wir nicht zufällig über die Kante stolpern.
    Die eigenen Geschichte mit Verfolgung und Rettung zu erinnern hilft uns hier in Johannesburg genauso wie im Rheinland.
    Stay blessed!

  5. Ralf Peter Reimann sagt

    Gestern habe ich nochmals die Aufzeichnung meiner Großmutter gelesen, wie sie von der Flucht aus Polen kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges erzählt, und ich sehe die Bilder der Flüchtlinge von heute – und längst vergangene Familiengeschichte ist auf einmal sehr lebendig.

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